Ich sitze in meinem ersten Seminar für ein glücklicheres und erfüllteres Leben und schon nach wenigen Minuten heißt es: Wir starten mit einer Meditation in den Tag. Für alle scheint das völlig normal und bekannt zu sein, nur ich sitze mit Fragezeichen über dem Kopf auf meinem Stuhl. Das dachte ich damals, heute weiß ich, dass mindestens die Hälfte der Anwesenden diese Gedanken hatten. Viel Zeit zum Grübeln oder dem Impuls zu folgen, direkt wieder zu gehen, blieb nicht. Schon startete eine Hintergrundmusik und eine Stimme ertönte: „Ich werde mir bewusst, wo ich bin, ich atme drei Mal tief ein und aus…“

Erstaunlich überzeugende Wirkung
Nach knapp sieben Minuten hatte ich meine erste Meditation hinter mir und war erstaunt. Wo anfangs noch Skepsis war, war am Ende ein Gefühl von Ruhe und Entspannt sein in mir. Auf dieses Ereignis sollten noch viele folgen, die mich letztlich immer weiter zu mir selbst geführt haben, in meine Kraft und innere Mitte, aus der heraus ich dem Leben mittlerweile bewusster, entspannter, klarer, mutiger und offener begegne. Ein überaus wertvolles Geschenk, das ich nicht missen möchte, auch wenn der Weg dahin nicht immer leicht war.

Hürden und Herausforderungen
Zwischendrin erzählte mir mein Verstand immer wieder, dass ich nicht meditieren könne. Ständig waren da Gedanken an das heutige Abendessen, die unbeantwortete Nachricht im Postfach oder die offenen Arbeits-To-Dos. Ach Mist, ich sollte doch auf meinen Atem achten und wo waren wir gerade? Außerdem scheint mir mein Bein einzuschlafen, es kitzelt an der Nase und wie lange muss ich noch so sitzen?

Vielleicht erkennst du dich in einer der Aussagen wieder? Ich kann sagen, es legt sich mit der Zeit und es geht beim Meditieren auch gar nicht darum, nichts zu denken, sondern vielmehr darum, achtsam und liebevoll wahrzunehmen, dass da ein Gedanke oder eine Empfindung ist, sich zu freuen, dass man es bemerkt hast und letztlich zur Meditation zurückzukehren.

Achtsamkeit und Meditation im Alltag
Zudem durfte ich feststellen, dass es so viele Möglichkeiten gibt, zu meditieren. Wir müssen uns dazu nicht generell im Lotussitz auf ein Yogakissen setzen. Jedes Mal, wenn wir uns auf unseren Atem konzentrieren, wahrnehmen, wie wir ganz natürlich ein- und ausatmen, begeben wir uns in eine meditative Haltung. Das können wir zwischendrin am Schreibtisch tun, beim Zähneputzen oder an der Kasse im Supermarkt. Mit dieser Aufmerksamkeit auf den Atem kommen wir im gegenwärtigen Moment an, nehmen uns wahr und das was sich um uns herum gerade befindet. Und schon praktizieren wir Achtsamkeit.

Und warum das alles?
Wir steigen aus, aus dem Hamsterrad der täglichen Routinen, nehmen etwas Tempo heraus aus unserem oftmals viel zu hektischen, schnelllebigen Alltag und werden wieder Herr oder Frau unserer Sinne und unseres Lebens.

Eine der für mich wichtigsten Entwicklungen aus meiner Meditations- und Achtsamkeitspraxis: Ich bin wieder stärker mit meinen Gefühlen und meiner Intuition verbunden, kann viel besser wahrnehmen, ob mir eine Situation gerade gut tut oder nicht und wähle bewusst(er), was ich tue und an welchem Punkt ich klar und deutlich Nein sage.

Die Geschenke der Stille
Wenn wir nach Innen lauschen, unseren Körper und unsere innere Stimme wahrnehmen, erleichtert das auf Dauer den Umgang mit so mancher Situation, die schwierig, vielleicht sogar unlösbar scheint. Wir dürfen feststellen, dass wir einen Verstand und tausende Gedanken haben, wir aber nicht diese Gedanken sind. Abstand tut gut, entspannt, macht klarer und befreit.

Mit etwas Übung werden auch all die beschriebenen Hürden und Herausforderungen, die das Meditieren anfangs mit sich bringt, weniger und unbedeutender. Stattdessen dürfen wir dahinter blicken – in die Stille in uns. Eine Stille, die nichts Bedrohliches an sich hat, die uns vielmehr liebevoll begrüßt und ihre Geschenke mit uns teilt. Mir haben sich in der Stille schon diverse Inspirationen oder Erkenntnisse gezeigt, aber auch persönliche Themen, die von mir gesehen werden wollten.

Tiefgang mit Happy-End
Wir können tief mit uns in Verbindung kommen, mit unseren Emotionen und Themen, können leichter hinderliche Gedanken, Glaubensmuster oder angebliche Wahrheiten aufspüren, uns ihnen stellen und uns daraus befreien. Das ist nicht immer freudvoll und leicht, für mich jedoch zu jeder Zeit wertvoll und hilfreich: für meine eigene Entwicklung auf dem Weg zu mir selbst und meiner Vorstellung vom Leben, für mehr Leichtigkeit und Sein.

Wichtig ist: Wir müssen diesen Weg nicht allein gehen. Den Austausch in Kursen und Seminaren empfinde ich als sehr hilfreich – ob in der Gruppe mit den Teilnehmern oder einzeln mit den Trainern und Coaches. Mich selbst hat in den letzten Jahren vor allem auch die Arbeit mit der Akasha Chronik unterstützt. Ja, und mittlerweile habe ich mir ein Leben und ein Lebensgefühl erschaffen, dass es wert ist, dran geblieben zu sein – an der Integration von Meditation und Achtsamkeit in mein Leben.

 

Kathrin Burkhardt
Achtsamkeits- und Bewusstseinstrainerin
Heute begleite ich Menschen auf ihrem Weg zu sich selbst und wo immer sie hin möchten, zu Achtsamkeit und Meditation in Kursen und Einzelsessions on- wie offline mit oder ohne Zuhilfenahme der Akasha-Chronik und freue mich darauf, dich kennenzulernen.

Veröffentlicht in der einfach JA Ausgabe 04-05/2019

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