Für ein glückliches und erfülltes Leben ist es von Vorteil, regelmäßig seine Gewohnheiten zu prüfen.

? Sind sie dir noch dienlich?

? Tun sie dir noch gut?

? Halten sie dich vielleicht von etwas ab – etwas Neuem, einer Veränderung, deinem Wachstum?

 

? Schau dir zur Einführung das Video vom dazugehörigen Bewusst.Impuls an:

Was es mit alten Gewohnheiten auf sich hat

Eine Gewohnheit ist eine Handlung, die du ausführst, eine Einstellung zu etwas, ein Gefühl oder ein Gedanke, die wie eine Art Automatismus funktioniert. Du hast sie zumeist so oft bewusst oder unbewusst wiederholt, sodass sie selbstverständlich geworden ist.

Einerseits ist das sehr hilfreich, weil du dich z. B. mit Handlungen wie Zähneputzen, Tee kochen, Fahrrad fahren nicht mehr im Detail beschäftigen musst und so freie Kapazitäten für andere Dinge hast. Dadurch bist du produktiver und kannst die vielfältigen Aufgaben des Tages besser meistern.

Andererseits können dich deine Gewohnheiten hindern bzw. ausbremsen, wenn du neue Wege in deinem Leben gehen und etwas verändern möchtest.

Die gute Nachricht: Gewohnheiten hast du erlernt. Somit bist du auch in der Lage, dir neue Gewohnheiten anzutrainieren und die Alten in deinem Gedächtnis zu überschreiben.

Wie Gewohnheiten funktionieren

Das Ausführen einer Gewohnheit basiert oft auf einem Reiz, der die Handlung auslöst. Das kann z. B. eine Uhrzeit sein, ein Ort oder ein bestimmtes Gefühl.

Zudem kann eine Gewohnheit auch an ein Bedürfnis geknüpft sein, das du damit befriedigst und somit zur Belohnung dienen. Klassische Beispiele sind die Entspannung beim Rauchen oder das Glücksgefühl beim Naschen.

Es genügt daher ein Reiz als Auslöser oder dein Bedürfnis nach einer Belohnung, um das Ausführen deiner Gewohnheit automatisch in Gang zu setzen. Wichtig ist demzufolge, diese Reize und Bedürfnisse zu kennen, wenn du dein gewohntes Verhalten verändern möchtest.

Wie du alte Gewohnheiten verändern kannst

Neben dem Wissen über die Funktionsweise, brauchst du in jedem Fall den Willen und Mut zur Veränderung, Disziplin und einen langen Atem. Denn: wie du sicher aus eigener Erfahrung weißt, lassen sich alte Gewohnheiten nicht so schnell abgewöhnen.

Das liegt daran, dass dein gewohntes Verhalten in einem Bereich deines Gehirns gespeichert ist, auf den du mit deiner Absicht und deinem Willen allein keinen Einfluss hast. Du kannst dieses Areal nur – je nach Art der Gewohnheit – durch eine neue Handlung, ein neues Denken oder ein neues Fühlen Stück für Stück überschreiben.

Dazu braucht es dein bewusstes Zutun, auf den Reiz oder dein Bedürfnis anders zu reagieren. Das heißt mit der gewünschten neuen Verhaltensweise. 

Extrem hilfreich ist, sich zuvor die folgende Frage sehr genau (schriftlich) zu beantworten:

Warum willst du diese Gewohnheit ablegen?

Im Grunde gibt es 3 Möglichkeiten:

1. Es ist dein Wunsch, weil dich diese Gewohnheit stört oder hindert.

2. Jemand anders möchte, dass du dein Verhalten änderst.

3. Du möchtest dein Verhalten für jemand anderen oder eine Sache ändern.

Generell macht eine Veränderung deiner alten Gewohnheiten nur Sinn, wenn es tatsächlich dein Wunsch ist. Und du selbst festgestellt hast, dass dich eine Gewohnheit stört oder behindert.

Alles andere wird mit extrem viel Kraft- und Energieaufwand verbunden sein und dich zumeist nach gewisser Zeit wieder zu deiner alten Gewohnheit zurückführen. Denn du hast nicht intrinsisch – also, aus dir heraus – und nicht ausschließlich für dich gehandelt. Das weiß auch dein System und wird dich immer zu einem gewissen Prozentsatz von der vollständigen Neuprogrammierung abhalten.

Deine 7 Schritte hin zur neuen Gewohnheit

1. Benenne die Gewohnheit

2. Kläre dein Warum und beende den Prozess hier, wenn es nicht ausschließlich dein Wunsch ist

3. Analysiere den Auslöser für das gewohnte Verhalten

? Wann kommt es zu dieser Gewohnheit?

? Was passiert unmittelbar davor?

? Woran denkst, was fühlst, was tust du oder wo bist du?

 4. Identifiziere dein Bedürfnis

? Gibt es ein Verlangen, das du mit der Gewohnheit befriedigst?

? Was ist das positive Ergebnis, das du durch dein gewohntes Verhalten erzielst?

? Was würde dir vielleicht fehlen, wenn du der Gewohnheit nicht mehr nachgehst?

 5. Benenne deine neue Gewohnheit

Wichtig: Sie muss in jedem Fall dein identifiziertes Bedürfnis ebenso, wenn nicht sogar noch mehr stillen, wie deine alte Gewohnheit.

6. Ersetze die neue Gewohnheit

Beginne damit, die neue Gewohnheit anstelle der alten auszuführen. Dazu brauchst es an erster Stelle deine Entscheidung. D.h. dass du dich bewusst an der Stelle, an dem du den Auslöser bemerkst, bewusst für die neue Gewohnheit entscheidest.

7. Sei geduldig mit dir und gut zu dir

Verurteile dich nicht dafür, wenn du mal wieder in das alte Verhalten gerutscht bist, sondern wertschätze dich dafür, dass es dir aufgefallen ist. Dass du es wahrgenommen hast, ist am Anfang essentieller als die Umsetzung selbst. Gib dir Zeit für diesen Prozess und sei dir gewiss, es wird von Mal zu Mal leichter und schon bald ein neuer Automatismus. 

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Vielen Dank und alles Liebe

Deine Kathrin von Bewusst.Werk

 

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